09. - 10.07. 2003

Hawera - Wanganui - Wellington

 

 

Berichte zur Galerie

9.Juli 2003


An diesem Tag wurde dem Dairyland ein kurzer Besuch abgestattet. Es ist ein kleines Museum über Kuh und Milch, dass der ortsansässig, weltweit größten (!) Milchverarbeitungsanlage angehört!
Dann ging es weiter nach Wanganui. Kurz vorher machten wir noch einen Abstecher zu einem kleinen aber feinen Strand (Kai-Iwi Beach), wo wir Mittag machten.
In Wanganui besuchten wir gleich die größte Attraktion: Den Durie Hill Elevator. Das ist einer der zwei einzigen Erdlifte in der Welt. So wurden wir, nachdem wir erst mal 213m in den Hügel hineingelaufen waren, 66m in einem ratternten Lift in die Höhe gehoben – hinauf den Durie Hill. Von dort hatte man eine tolle Sicht auf die Stadt und sah die Mündung des großen Whanganuis. Unweit war ein „War Memorial“ -wie eigentlich in jedem Kaff- diesmal in Form eines Turmes. Da er nicht abgesperrt war und die Wendeltreppe gar so einladend war (???), mussten wir da auch noch hinauf (Franz: „Da er da war!“).
Nach einem kurzen Spaziergang durch die Innenstadt (in der uns niemand eine Sternenkarte verkaufen wollte) ging’s in die Unterkunft.

 

10.Juli 2003


Unser heutiges Ziel hieß Wellington.
Das Wetter war recht schlecht: Es regnete die ganze Zeit. Erst an der Kapiti Küste – als wir schon ein gutes Stück hinter uns gebracht hatten und quasi schon vor den Toren Wellingtons standen – machten wir wieder Halt. In Otaki fuhren wir an den Strand und erhaschten einen Blick auf die vorgelegene Kapiti Insel, die einst Stützpunkt des großen Maori Häuptlings Te Rauparaha gewesen sein sollte und die heute ein Reservat für seltene Vogelarten ist.
An dieser Stelle kann ich euch den Text von Te Rauparahas Haka (Kriegstanz) aufschreiben, der oftmals vom Neuseeländischen Rugby Team vor internationalen Spielen aufgeführt wird.

Kamate. Kamate.
Ka Ora. Ka Ora.
Tenei te tangata puhuruhuru
Nana nei i tiki mai
I whakawhiti te ra.
Upane. Upane.
Whiti te ra.

Was etwa soviel heißt, wie:

Es ist Tod. Es ist Tod.
Es ist Leben. Es ist Leben.
Dies ist die haarige Person,
die die Sonne zum Scheinen brachte.
Seite an Seite. Bleibt Seite an Seite.
Deine Stellung. Halte Dich fest.
In die Sonne, die scheint.

Nachdem wir uns einen leckeren Gourmetburger geleistet hatten, besuchten wir das Southward Car Museum, dass allerhand spektakuläre Autos ausstellt, u.a. einen Wagen eines Al Capone Genossen, der richtig gepanzert war und sogar eine Schießscharte hatte! Nach einem kurzen Abstecher im Lindale Tourist und Agricultural Center, wo wir leckeren Käse kauften, durften wir einen wunderbaren Sonnenuntergang im Queen Elizabeth Park in Paekakariki erleben.
Danach erwarteten uns die schillernden Lichter der Großstadt.